Ein Jahresbericht als Ausgangspunkt für Analysen
Das Kreismonitoring bündelt Daten, Fakten und Prognosen zu wirtschaftlichen, ökologischen und demografischen Themen. Der Kreis stellt die Inhalte in elf Kapiteln grafisch dar, von Raumstruktur, Bevölkerung und Beschäftigung bis zu Wahlen, Verkehrsunfällen und Kriminalität. Es erscheint jährlich im Frühjahr. Die Seite sagt ausdrücklich, dass dargestellte Sachverhalte ausschließlich beschrieben werden und als Grundlage für weitergehende Analysen und tiefergehende Interpretationen dienen. Damit liefert der Bericht Überblicksmaterial, während die weitere Analyse auf seinen beschriebenen Sachverhalten aufbauen kann. Die Kapitelstruktur ermöglicht einen Zugang über einzelne Themenfelder und macht aus der Veröffentlichung einen wiederkehrenden Datenüberblick.

KomMonitor soll Daten räumlich zugänglich machen
KomMonitor befindet sich laut Kreis im Aufbau. Ziel ist, Sozial-, Pflege-, Gesundheits- und Bildungsdaten für einen freien Zugang in einer Datenplattform zusammenzuführen. Die Plattform soll Daten kartografisch visualisieren, damit sie interaktiv genutzt und analysiert werden können. Der Kreis hat sich für die OpenSource Software KomMonitor entschieden; das Projekt wurde durch Landesförderung unterstützt. Für die praktische Nutzung beschreibt der Kreis KomMonitor als zentrale Plattform, die dezentral im Kreisgebiet als Analysewerkzeug und Entscheidungshilfe genutzt werden kann. Zugleich charakterisiert er das Werkzeug als geeignet zur Darstellung kleinräumiger statistischer Daten. Die Bezeichnung „im Aufbau“ markiert, dass der Kreis die Plattform als laufendes Vorhaben beschreibt.

Austausch und nächster Entwicklungsschritt
Adressaten sind die Kreisverwaltung, Verwaltungen der kreisangehörigen Städte, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie Bürgerinnen und Bürger. Die Plattform soll damit Verwaltungs- und öffentliche Nutzung im Kreisgebiet unterstützen. Die Weiterentwicklung läuft über regelmäßige Arbeit mit Kooperationspartnern, darunter wöchentliche Abstimmungen, fachlicher Austausch mit Bildungs-, Gesundheits-, Pflege- und Sozialplanung, KomMonitor-Sprechstunden und Kontakte mit anderen Kreisen. Der Kreis sagt, Zusammenarbeit mit weiteren Nutzern habe geholfen, die Software weiterzuentwickeln und an eigene Bedürfnisse anzupassen. Als nächsten Schritt sollen Daten des regelmäßig veröffentlichten Kreismonitorings in KomMonitor einfließen; diese stehen Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits in Berichtsform zur Verfügung. Das beschreibt den geplanten Übergang vom Bericht zur Plattform.